In Großteilkabinen können
- flächige Teile bis 6500 x 3000 x 150 mm
- dreidimensionale Teile bis 6500 x 2700 x 2000 mm
bei Einzelgewichten bis 800 kg beschichtet werden.
Für die Beschichtung von Kleinteilen stehen getrennte Beschichtungskabinen zur Verfügung. Kurzfristige Farbwechsel sind für uns kein Problem!
Verwendete Pulverarten:
- Polyester
- Epoxid
- Mischpulver
- Acryl
- Temperaturbeständiges Pulver (bis 500 °C)
- Sonderpulver auf Kundenwunsch (z. B. thermoplastische Pulver)
1. Vorbereitung
Die Vorbehandlung der Teile ist der wesentlichste, qualitäts- und damit auch preisbestimmende technologische Abschnitt im Beschichtungsprozess. Eine Pulverbeschichtung erfordert noch stärker als ein flüssiger Beschichtungsstoff eine hohe Reinheit des Grundmaterials.
Der Untergrund muss staub- und fettfrei sein, Korrosionsprodukte wie Rost, Zunder, Weißrost sowie Altanstriche müssen komplett entfernt werden. Ein Aufrauen der Oberfläche verbessert die Haftung, eine Passivschicht reduziert die Unterwanderung der Pulverschicht bei einer Verletzung bis zum Grundmaterial.
Je nach Grundmaterial und gefordertem Korrosionsschutz stehen folgende Vorbehandlungsvarianten zur Verfügung:
- Entfetten und Eisenphosphatieren
- Beizen und chromatfrei passivieren
- Feinstrahlen mit Korund
- Strahlen mit Stahlkies
- Strahlen mit Stahlkies und Spritzverzinken
- Strahlen mit Glasperlen oder Edelstahlkugeln für Kleinteile
- Sweepen mit Korund
2. Beschichtung
Der Pulverlack, der in allen RAL-Farben und Effekt- und Metallicfarben vorrätig ist, wird in einer Handanlage elektrostatisch aufgebracht und in einem Ofen bei 200 ºC eingebrannt. Zum elektrostatischen Aufbringen werden sowohl Corona- als auch Triboanlagen benutzt.
3. Dekorpulverbeschichtung
Die Dekorpulverbeschichtung wird in der eigens für die industrielle Nutzung dieser zum Patent angemeldeten Technologie gegründeten Firma WOBEK-Design GmbH (www.wobek-design.de) durchgeführt.